Jugendgolf in Eichenried

„Wir sind bei der Nachwuchsarbeit wohl einer der absoluten Top-Golfclubs in Deutschland“, stellt Kult-Trainer Ken Williams (56) sehr zufrieden fest. Begrüßt wird er von seinen Jungs mit dem Schlachtruf: „Yes, we Ken!“. Und der Erfolg gibt dem Engländer mit seinem Team und dem Konzept des GC Eichenried recht: jede Menge bayerische und deutsche Einzel- wie Mannschaftsmeister, mehrere Nationalspieler in allen Altersklassen, einige haben sogar schon den Sprung in die USA in den Profi-Zirkus geschafft (wo alle mal hinwollen!). Florian Moosmeier (Altersklasse bis 18), Nicolas Horder (AK16) und (Chiara Horder AK14) wurden gerade erst bayerische Meister.

Preisgekrönte Jugendarbeit

Seit 1988 gibt es den Golfclub in Eichenried. Er liegt zwischen Erding und München, als „Teil des ‚Grünen Korridors‘ zwischen Ebersberger Forst und den Isarauen bei Moosburg“. Bekannt ist der Platz auch für Nicht-Golfer als Ausrichter der BMW International Open oder des großen internationalen Jugend-Turniers „European Junior“, das vom 6. bis 8. September in Eichenried Deutschland-Premiere feiern wird. Vor allem die exzellente Jugendarbeit zeichnet den Club mit seinen 1400 Mitgliedern, darunter 300 Kinder und Jugendliche aus. Im Jahr 2007 wurde der Grundstein dafür mit einem neuen, ehrgeizigen Sportkonzept gelegt. Als zentrales Element der Jugendarbeit wird die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder gesehen. Mit dem gemeinsam entwickelten BIRDIES-Konzept sollen Werte vermittelt werden, die den Jugendlichen sowohl im Golf als auch im Leben allgemein helfen sollen, erfolgreich zu sein. Für diese preisgekrönte Jugendarbeit gab es vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und vom Deutschen Golfverband jeweils Gold-Auszeichnungen. „Wir sind in Deutschland bei der Nachwuchsarbeit wohl einer der absoluten Top-Golfclubs“, ist Trainer Ken Williams überzeugt.

 

Viel Ausdauer und Konzentration gefragt

Chiara ist erst 13 und spielt schon seit acht Jahren Golf. „Na ja, meine Eltern sind Golf-Fanatiker, meine älteren Brüder spielen – da war es doch klar, dass ich hier auch einsteige“, lacht die Siebtklässlerin. Ihr Bruder Nicolas ist drei Jahre älter, geht in die zehnte Klasse und drischt den kleinen Kunststoffball schon seit elf Jahren über die meist sehr kurz gemähten Rasenflächen. „Früher habe ich auch Fußball und Tennis gespielt, im Winter gehen wir nach wie vor oft zum Skifahren. Aber im Sommer stehe ich doch fast täglich auf dem Golfplatz“, berichtet Nicolas. Beide Geschwister, die in Baldham bei München wohnen, betonen, dass sie neben dem reinen Schlag- und Putt-Training (also dem Versenken des Bällchens im Loch) sehr viel Ausdauer-, Konditions- und Konzentrationstraining machen. „So eine große Runde über 18 Löcher, das sind etwa zehn Kilometer, wenn es da brütend heiß ist, muss man sich auch nach Stunden noch voll konzentrieren können“, meint Chiara. Der enorme Aufwand hat sich gelohnt: Beide wurden vor wenigen Wochen in Bamberg (bei deutschem Sommerwetter: Sturm, Regen, Kälte) bayerische Meister, jetzt steht vom 6. bis 8. September das riesige europäische Turnier „European Junior“, auf dem Heimatplatz in Eichenried bevor. Beide würden gerne gewinnen und haben einen eindeutigen Berufswunsch: „Golf-Profi!“. Beim GC Eichenried haben sie für diesen Traum wohl die bestmöglichen Voraussetzungen: 27 top-gepflegte flache Löcher auf drei unterschiedlichen Runden, ein öffentlicher 6-Loch-Übungsplatz, Ganzjahresgolf dank Indoor-Anlage, Learning Center und beheizter Abschlagboxen, dazu acht hochqualifizierte Profi-Trainer der Golf-Akademie.

 

Die Saat geht auf: Der Erfolg ist kein Zufall

Jugendwartin Claudia Lammel erinnert sich an die Anfänge: „Im Jahr 2007 kreierten Head Professional Ken Williams, Mentaltrainer Herbert Forster, Sportbeirat Bernd Glönkler, Michaela Redmann und Jugendwart Tibor Dahms gemeinsam unsere heutige Jugendarbeit. Die Entwicklung der Jugend und die Förderung der Mannschaften stehen seither im Fokus. Als zentrales Element der Jugendarbeit sehen wir die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder.“ Das „BIRDIES“-Konzept steht dabei zentral im Mittelpunkt, es sollen Werte vermittelt werden, die den Jugendlichen sowohl im Golf als auch im Leben allgemein helfen sollen, erfolgreich zu sein.

Die vielen Erfolge im Nachwuchsbereich sind dabei untrennbar verbunden mit Trainer Ken Williams. Seine Schüler sind zwischen sieben und 92 Jahre alt, seine Passion gehört aber dem Nachwuchs. Er passt in keine Schublade, ist Kind und Meister in einem und erreicht vielleicht gerade deshalb die Jugendlichen wie kein anderer. Demut und Geduld zu lernen, Niederlagen hinnehmen ohne zu verzweifeln, siegen wollen und verlieren können – alles Eigenschaften, die auch für Williams oft selbst nicht ganz einfach sind, die er aber möglicherweise gerade deshalb in wunderbarer Weise vermitteln kann. Er korrigiert, rät, hilft, motiviert, leitet an. Er begleitet sein Team und Einzelspieler zu Turnieren. „Ob ein Kind Talent zum Golf hat, das sehe ich nach ein paar Schlägen – nicht jeder kann Golf spielen! Die Koordination zwischen Auge, Hand, Arm und Körper muss passen – aber es könnten viel mehr diesen Sport ausüben, denn Golf ist schon lange nicht mehr elitär oder teuer, gerade für Kinder und Jugendliche ist es sehr günstig hier bei uns!“, lockt Williams.

 

Zwei Mega-Talente als Vorbilder

Sein bisher größter Erfolg ist Stephan Jäger, der von Kindesbeinen an in Eichenried spielt, bayerischer und deutscher Meister wurde und seit 2012 in den USA im Profilager spielt. „Die jungen Spieler verfolgen alle Turniere von Stephan Jäger und freuen sich, wenn sich eine der seltenen Gelegenheiten bietet, mit Stephan spielen zu können. Die Kleinen lernen von den Großen!“, lautet Williams Devise, der Jäger auch noch in den USA coacht. Der nächste „Große“ steht schon bereit mit „Rosie“ Thomas Rosenmüller, unangefochten seit er 16 Jahre alt die Nummer 1 im GC Eichenried. Nun, mit 18 Jahren, hat sich der Nationalkaderspieler auch die Krone in der Europäischen Jugend-Elite aufgesetzt. Er studiert mittlerweile in Texas und steht kurz vor dem Sprung in den Golf-Profi-Zirkus.

„Yes, we Ken!“ heißt der Begeisterungsruf der Eichenrieder Buben, mit dem sie ihren Respekt ausdrücken und der Bewunderung für den Trainer und Motivator Ausdruck verleihen. Er ist ein Trainer, bei dem die Redensart von Fördern und Fordern keine Floskel ist, da sind sich seine Jungs alle einig. Nur logisch, dass Ken 2014 zum bayerischen und deutschen Nachwuchs-Trainer des Jahres gewählt wurde.

Sein Pendant bei den Mädchen ist Steve Hampton, der allerdings noch deutlich weniger Auswahl hat als Ken. Denn noch sind die männlichen Nachwuchs-Golfer deutlich in der Überzahl.

 

Tadelloses Benehmen und Auftreten

Durch das neue Konzept hat sich auch das Gesicht des GC München Eichenried geändert. „Unsere erfolgreichen Jugendlichen sind nahezu perfekte Werbeträger, überzeugen bei allen Turnieren mit ihrem Benehmen und Auftreten. So werden Driving Range und Kurzplatz an den Freitagen und Samstagen zur Kinderstube. Die Familie Eichenried hat keine Nachwuchssorgen“, erzählt Jugendwartin Claudia Lammel.

 

Kasten 1

„Um ein besserer Golfer zu werden, musste ich erst ein besserer Mensch werden“ ist ein Zitat der schwedischen Profi-Golferin Annika Sörenstam. Es wurde zu einem der Leitsätze von Ken Williams und den Eichenrieder Profis. Das Wertekonzept BIRDIES, in dem soziale Kompetenz auf und neben dem Golfplatz vermittelt wird, hat auch den Bayerischen Golfverband begeistert und wird inzwischen mit dessen Unterstützung in ganz Bayern verbreitet:

    B escheidenheit

    I  nneres Selbstvertrauen

    R espekt

    D urchhaltevermögen

    I  ntegrität

    E igenverantwortung

    S paß

Überschrift

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Zwei Mega-Talente als Vorbilder

Sein bisher größter Erfolg ist Stephan Jäger, der von Kindesbeinen an in Eichenried spielt, bayerischer und deutscher Meister wurde und seit 2012 in den USA im Profilager spielt. „Die jungen Spieler verfolgen alle Turniere von Stephan Jäger und freuen sich, wenn sich eine der seltenen Gelegenheiten bietet, mit Stephan spielen zu können. Die Kleinen lernen von den Großen!“, lautet Williams Devise, der Jäger auch noch in den USA coacht. Der nächste „Große“ steht schon bereit mit „Rosie“ Thomas Rosenmüller, unangefochten seit er 16 Jahre alt die Nummer 1 im GC Eichenried. Nun, mit 18 Jahren, hat sich der Nationalkaderspieler auch die Krone in der Europäischen Jugend-Elite aufgesetzt. Er studiert mittlerweile in Texas und steht kurz vor dem Sprung in den Golf-Profi-Zirkus.

„Yes, we Ken!“ heißt der Begeisterungsruf der Eichenrieder Buben, mit dem sie ihren Respekt ausdrücken und der Bewunderung für den Trainer und Motivator Ausdruck verleihen. Er ist ein Trainer, bei dem die Redensart von Fördern und Fordern keine Floskel ist, da sind sich seine Jungs alle einig. Nur logisch, dass Ken 2014 zum bayerischen und deutschen Nachwuchs-Trainer des Jahres gewählt wurde.

Sein Pendant bei den Mädchen ist Steve Hampton, der allerdings noch deutlich weniger Auswahl hat als Ken. Denn noch sind die männlichen Nachwuchs-Golfer deutlich in der Überzahl.

 

Tadelloses Benehmen und Auftreten

Durch das neue Konzept hat sich auch das Gesicht des GC München Eichenried geändert. „Unsere erfolgreichen Jugendlichen sind nahezu perfekte Werbeträger, überzeugen bei allen Turnieren mit ihrem Benehmen und Auftreten. So werden Driving Range und Kurzplatz an den Freitagen und Samstagen zur Kinderstube. Die Familie Eichenried hat keine Nachwuchssorgen“, erzählt Jugendwartin Claudia Lammel.

 

Kasten 1

„Um ein besserer Golfer zu werden, musste ich erst ein besserer Mensch werden“ ist ein Zitat der schwedischen Profi-Golferin Annika Sörenstam. Es wurde zu einem der Leitsätze von Ken Williams und den Eichenrieder Profis. Das Wertekonzept BIRDIES, in dem soziale Kompetenz auf und neben dem Golfplatz vermittelt wird, hat auch den Bayerischen Golfverband begeistert und wird inzwischen mit dessen Unterstützung in ganz Bayern verbreitet:

    B escheidenheit

    I  nneres Selbstvertrauen

    R espekt

    D urchhaltevermögen

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