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April/Mai 2019 Jahrgang 7 Ausgabe 51

 

Wir sind Bien

Klar hat der FRED beim Volksbegehren Artenschutz unterschrieben. Selbstverständlich war es sehr plakativ mit „Rettet die Bienen“ betitelt. Als Jung-Imker wissen wir natürlich, dass die normale Honigbiene keineswegs vom Aussterben bedroht ist, es sind die vielen hundert Arten an Wildbienen, Hummeln, Schmetterlingen und Käfer. Heute geht es daher nicht darum, ob die extensive Landwirtschaft, die extreme Zubetonierung der Landschaft, die unverfrorene Geschäftspolitik der Chemie-Multis, die privaten, steinernen und blumenlosen Hausgärten (sensationeller Anteil in Bayern 0,4% der Fläche!) oder die unfähigen Landwirtschaftsminister und Bauernverbände Schuld am Sterben der Krabbler haben.

Heute geht es um „den Bien“.

 

 

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Grünland erhalten

Seit Januar liegen die Erdbeeren in den Supermärkten, täglich werden es mehr – und alle kommen aus Spanien, meist geflogen. Seit Februar liegt chilenischer und peruanischer Spargel in den Regalen, direkt neben Wassermelonen aus Costa Rica und Trauben aus Indien - ebenfalls alle mit dem Flugzeug zu uns gekommen. Seit ein paar Tagen gibt es sogar den „ersten bairischen“ Spargel, aufgezogen im beheizten (!) Gewächshaus. Muss das wirklich sein?

 

Viele reden während der Fastenzeit davon, sich selbst weniger Energie über das Essen zuzufügen. Einen ganz anderen Aspekt der Diät beleuchteten die Grünen gemeinsam mit Michael Rittershofer und Beatrice Rieger von Tagwerk in Dorfen: Wie viel Energie ist eigentlich notwendig, um unsere Lebensmittel herzustellen und zu uns zu transportieren?

 

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Bootfahren im Stadtpark?

In der flirrenden Nachmittagssonne ziehen Paddler und Ruderer gemächlich auf der fast nicht
fließenden Sempt vorbei. Nur ab und an ist ein sanftes Patschen der ins Wasser eintauchenden Ruderblätter zu hören. Kinder sitzen auf Steinquadern am Sempt-Ufer und hängen ihre Beinchen ins kühlende Naß. Insekten schwirren nur wenige Zentimeter über dem Wasser, auf dem sich unzählige Enten, Schwäne und Haubentaucher tummeln. Auf den Wiesen des Stadtparks treffen
sich die Erdinger zum Picknick unter schattigen Bäumen, während die Kinder auf dem Spielplatz toben.

Klingt herrlich idyllisch, fast schon
kitschig. Außerdem gibt‘s Bootfahren
doch gar nicht!

 

 

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© FRED MAGAZIN Verlag Das Magazin für Erding und die Region