Dezember/Januar 2018 Jahrgang 5 Ausgabe 43

Wer schützt künftig Erdings Frauen?

 

Jede vierte deutsche Frau ab 16 Jahren hat in ihrem Leben schon einmal Gewalt durch einen Partner erlebt. In Bayern sind jedes Jahr 140.000 Frauen von körperlicher, seelischer oder sexueller Gewalt betroffen. Davon suchen 1.500 Zuflucht in einem Frauenhaus. Ebenso viele werden abgelehnt, einfach weil der Platz fehlt.
 

Ab dem 1. März wird das Erdinger Frauenhaus vom Kreisverband des Roten Kreuzes (BRK) betrieben. Das BRK löst damit nach 26 Jahren den Sozialdienst katholischer Frauen München (SkF) als Träger ab, der seit Gründung des Frauenhauses die Trägerschaft innehatte. Leider vollzog sich dieser Wechsel nicht anständig und ruhig, sondern mit vielen gegenseitigen Vorwürfen.

 

 

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Steppen bis die Füße brennen

 

Die Tänzer sind die aktuell führenden Künstler im Irish Dance. Bis heute hat die Erfolgsproduktion mit über 3.000 Shows Millionen von Besuchern in fast allen Großstädten der Welt begeistert. Die zweistündige Show fasziniert dabei nicht nur auf der Bühne, sondern kann auch auf großen Seiten-Bildschirmen live verfolgt werden, damit kann das Publikum noch tiefer in die Inszenierung eintauchen und die Details der atemberaubenden Fußarbeit beobachten.

Musik in und mit den Füßen in einem rasanten Tempo, dass das Auge keine Chance hat, den Bewegungen zu folgen. Das ist die irische Tanz Show „Magic of the Dance“ der irischen Dance-Legende und achtmaligen Weltmeisters des Irish Dance, John Carey. Die Show vereint die besten Stepptänzer der Welt, mitreißende Musik, tolle Bühnen- und Pyroeffekte in atemberaubenden Choreographien.

 

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Der Herr des Archivs

 

Carl Spitzweg hätte seine Freude an Markus Hiermer gehabt. Hiermer (49) ist seit 24 Jahren Stadtarchivar der Stadt Erding, er verwaltet das öffentliche Archiv, sichtet und bewertet alte Bestände, beurteilt, ob es sich lohnt, diese aufzuheben, ordnet und sichert sie fachgerecht für kommende Generationen. Unter seinen „Schätzchen“ sind zahlreiche Schriftverkehre, wie auch viele historische Archivalien und Dokumente.
Hätten sich Spitzweg und Hiermer gekannt, dann wäre aus dem Zusammentreffen bestimmt das Bild „Der Archivar“ entstanden. Ähnlich wie beim Spitzweg‘schen „Der arme Poet“ oder dem „Bücherwurm“, bei denen Spitzweg seine Umgebung kritisch beäugte, ohne sie an den Pranger zu stellen, hätte Hiermer genügend Stoff und Gelegenheit geboten, das Bild des Archivars mit einem guten Schuss Humor zu garnieren.

 

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