CSU will mit "großer Geschlossenheit und Wucht" auftreten

Bayerstorfer mit 97,7% als Kreisvorsitzender bestätigt

 

 

Martin Bayerstorfer wurde von den 174 Kreisdelegierten mit dem besten Ergebnis seiner Laufbahn erneut zum Vorsitzenden für die Landkreis-CSU in den kommenden beiden Jahren gewählt. „Mit großer Dankbarkeit nehme ich das Ergebnis zur Kenntnis und die Wahl gerne an“, sagte Bayerstorfer. Zu seinem Stellvertreter wurde „mein Freund und mein OB aus Erding, Max Gotz“, gewählt.

Seit mittlerweile 18 Jahren ist Bayerstorfer Kreisvorsitzender der CSU, nicht ohne Stolz verwies er auf die letzten zehn Jahre. „Im Jahr 2009 hatten wir in Deutschland eine gewaltige Wirtschaftskrise. Einige Regionen haben sich davon bis heute nicht erholt. Doch bei uns im Landkreis stiegen die Löhne und Einkommen seither um 60 Prozent von 52 auf 83 Millionen Euro“, sagte Bayerstorfer. Die Gewerbesteuer wuchs sogar um 120 Prozent von 35 auf 72 Millionen Euro. „Das ist gewaltig, das kommt von unseren vielen fl eißigen Mittelständlern, aber auch von den über 2000 landwirtschaftlichen Betrieben. Diese Mischung macht uns so erfolgreich!“ Gleichzeitig stünden Handwerker, Bürger, Landwirte aber immer länger auf völlig überfüllten Straßen. „Alle wollen den Verkehr reduzieren – doch keiner hat eine Lösung dafür, wo der hin soll. Da brauchen wir die Unterstützung vom Bund und vom Freistaat für eine
neue Infrastruktur.“
Diesen wirtschaftlichen Erfolg habe der Landkreis umgemünzt in eine vielbeachtete Schule für Gesundheitsberufe, den Ausbau aller Gymnasien und Realschulen ebenso wie von landwirtschaftlichen und sonderpädagogischen Schulen. „Wir stecken auch sehr viel Geld in unsere Krankenhäuser in Erding und Dorfen – dazu stehe ich! Wir brauchen eine  Geburtsabteilung, die jedes Jahr 600.000 Euro Defi zit macht wie auch eine Notfallstation, bei der wir Jahr für Jahr 1,2 Millionen draufzahlen. Jetzt bauen wir die Dialyse von 10 auf 24
Plätze aus. Das machen wir für die Bürger als Gesundheits-Grundversorgung.“
Zudem investiere der Landkreis viel Geld in den Neubau des Bauernmarkts am Bauernhaus-Museum, die Kulturförderung und die Unterstützung des Ehrenamts. Aktuellstes Projekt ist das Jugendzeltlager in Notzing, das in den kommenden Tagen fertig werde. „Noch immer sind einige dagegen, dabei haben wir schon so viele Anmeldungen, dass ich nicht weiß, wie wir die Jugendgruppen da alle unterbringen sollen.“
Damit dieser Erfolg im Landkreis fortgeführt werden könne, sei bei der CSU eine hohe Geschlossenheit notwendig. „Wir von der CSU sind da, wo die Menschen sind, sprechen mit ihnen und hören ihnen zu, um Lösungen zu fi nden“, schloss Bayerstorfer. Erdings OB Max Gotz sagte, dass er stolz sei, mit so einem Mann wie Bayerstorfer so eng und erfolgreich zusammenarbeiten zu können. „Mit größer Geschlossenheit und Wucht stehen wir hinter ihm und unterstützen ihn, damit wir als CSU noch stärker daraus hervorgehen“, forderte Gotz die Delegierten auf. Nur vier von 174 verweigerten Bayerstorfer ihre Stimme.

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