Handgemachte Lebkuchen

Lebkuchen? Den kennt jeder, schließlich gehört er so untrennbar in die Advents- und Weihnachtszeit wie Plätzchen, Tannenbaum und Christbaumkugel.

Um das klassisch-köstliche Weihnachtsgebäck ranken sich viele bunte Geschichten. Eine, die am glaubwürdigsten erscheint ist, dass er aus der Not heraus geboren wurde, weil kein Mehl mehr vorhanden war. Deshalb mischte ein findiger Bäcker Nüsse, Honig und viele Gewürze, aus dem Gewürzkuchen entstand der Lebkuchen. Das klingt ja auch romantischer als die nüchterne Erklärung, dass sich „Leb" von „Laib" ableitet und die Lebkuchen deshalb nichts anderes sind als „Kuchen in der Form eines Brotlaibs". Die „Urform“ hat Erdings Bäcker- und Konditormeister Max Neumaier zu sieben Sorten ausgebaut: neben den klassische Elisen mit Mandeln gibt es Schoko-Elisen mit Kuvertürestückchen, Walnusslebkuchen, Haselnuss-Makronen, Honig- und Kokos-Lebkuchen. 2.500 Stück verlassen dann seine Backstube bis Weihnachten. „Alle einzeln handgemacht, alle mit weniger als 40 Prozent Zucker und natürlich feinste Zutaten, bio und regional eingekauft soweit es möglich ist“, so Neumaier. „Die Haselnuss-Makronen Lebkuchen haben kein Mehl, nur Nüsse, „ist also für diejenigen mit Mehl-Unverträglichkeit oder Mehl-Allergie bestens geeignet.“ Den weihnachtlichen Genuß ergänzen noch 51 Plätzchensorten und 12 Sorten an selbstgegossenen Schokoladentafeln, in einigen davon findet man sogar Parmesan, Salz und Curry verarbeitet. Ein wahres Geschmackserlebnis – die Butterstollen mit Mohn, Nuß oder Mandelmarzipan, aber auch mit Cranberry und Amaretto. Wenngleich zu Allerheiligen bereits einige Kunden in den Genuß kamen, ein paar Lebkuchen probieren zu dürfen, kommt bei Neumaier erst zum ersten Advent das komplette Sortiment in den Verkauf. „Dieses Datum ist für mich der Startschuss.“

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