Die Leidenschaft in den Fingern

Kolmikov’s Hairclub für Männer und Frauen

Nachgefragt bei Sascha Kolmikov

 

Wie bei fast allen Dingen im Leben, macht das „Wie“ den entscheidenden Unterschied aus, trennt die Spreu vom Weizen, den Guten vom Hervorragenden. So ist es auch bei Maskenbildner Sascha Kolmikov. Am 2. November eröffnet er „Kolmikov’s „Hairclub“.

Kolmikov ist nicht nur irgendein Barber, sondern ein ganz Besonderer, denn er hat das gewisse Etwas im Umgang mit seinen Kunden und deren Bärten. Er zelebriert den Umgang mit den Bärten, die ihm unter seine langen Finger kommen. Wer auf seinem Barberstuhl Platz nimmt, bekommt zur Begrüßung erst einmal ein Whiskykaramell-Bonbon und wird ausführlich in Augenschein genommen.

 

Sind Bärte denn nicht einfach Bärte?

„Nicht jeder Bart ist gleich, nicht jedes Gesicht ist gleich. Ich muss mir den Mann doch erst mal anschauen, wo und wie ich mit ein bißchen Mehr oder Weniger beim männlichen Gesichtshaar ein perfektes Ergebnis erziele. Wer etwa ein langes Gesicht hat, der braucht keine langen Koteletten. Es ist nie der Bart alleine zu sehen, Haupt- und Gesichtshaar und ihre Übergänge müssen eine Ganzheit bilden.“

 

Und dann lassen Sie die Maschine surren?

„Ich arbeite ausschließlich mit der Schere am Kopf und dem Messer im Gesicht. Eine Maschine? Nein Danke! Ich pflege das alte Handwerk des Barbers, verwöhne den Bart mit hochwertigen Produkten, weiß, was die empfindliche Haut gar nicht mag und habe natürlich auch Tipps gegen Rötungen oder Trockenheit.“


In vielen nationalen und internationalenFilmen sieht man Ihren Namen unter „Maske“ im Abspann. Beim Film „Trautmann“ von Marcus H. Rosenmüller waren Sie ebenfalls dabei. Wieso der Rückzug ins Kleine nach Erding?
„Ich habe bei dem amerikanischen Kinofilm ‚The Happy Prince‘ mit einem Oscar prämierten Kollegen mitgearbeitet, hier musste ich die Akteure in die Vergangenheit zurück schicken und mich viel mit Bärten, also Trimmen, Rasieren und Pflegen und klassischen Haarschnitten, beschäftigten. Das hat mir so gut gefallen, dass ich kurz danach einen Barber Shop im Angermeier Haus in Erding eröffnet habe. Aber nun geht es weiter, ab 2. November bin ich in der Innenstadt, am Kleinen Platz 3. Also mitten im Erdinger Geschehen.“

 

Das heißt also, Männer haben Lust auf Rasieren?

Unbedingt! Viele Bartträger sind nicht mit dem Ergebnis zufrieden, das eben beim Griff zur Rasierschaumdose und zum Wegwerf- oder gar zum Elektrorasierer herauskommt. Der moderne Bartträger will aber doch gut aussehen! Braucht Beratung, wenn es um die Verwendung von Bart-Wachs, Bart-Öl, Bartbürsten, alkohol- und zusatzfreie Rasierwässer geht. Das bekommt er bei mir. Ich arbeite mit hervorragenden Produkten der Kult-Marken „Dapper Dan“, „Murphys“, „Dear Barber“ und „Reuzel“. Meine Werkzeuge sind von „Mühle“, also Qualität.

Wer ist für die Ladies beim „Hairclub“ zuständig?


Meine Frau Daniela, ebenfalls Friseurmeisterin. Sie ist schon seit sieben Jahren selbständig und führt erfolgreich ihr Friseurgeschäft mit den kompletten Beauty Make-up Angeboten im Angermeier Haus. Nun ziehen wir gemeinsam in die Innenstadt. Wir passen zusammen, unsere Kunden passen zusammen, das Aloe Vera Verwöhnprogramm ist für Männer- und Frauenhaut. Beide arbeiten wir ohne Druck und Stress und haben ein gemeinsames Motto: Eine lockere Atmosphäre, viel lachen - unsere Kunden sollen relaxen und glücklich rausgehen. Der eigentlich für die Männer gedachte krönende Abschluss, der Gin aus einer kleinen österreichischen Destillerie mit Tonic und Rosmarinzweig, den nehmen mittlerweile auch die Frauen gerne.“

 

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