Umweltbildung Kreisjagdverband am Anne-Frank-Gymnasium

„Nur was man kennt ist man auch bereit zu schützen.“ Unter dem Motto informiert Dr. Thomas Schreder, Diplom-Biologe und Vorsitzender des Kreisjagdverbandes Erding, die Schüler aller 6ten Klassen des Anne-Frank-Gymnasiums Erding und bringt so mehr Verständnis für die heimische Natur in die Klassenzimmer.

Auf Einladung der Fachschaft Biologie informierte Schreder im vierten Jahr die Schüler über die heimische Flora und Fauna. Im Grünen Klassenzimmer des Erdinger Stadtparks konnten die Kinder die häufigsten heimischen Baumarten bestimmen, Gräser und Wildkräuter sammeln und in die aquatischen Lebensräume erkunden. „Bewaffnet“ mit Netzen, Keschern und Beobachtungslupen fingen sie Insekten, Spinnen, Kleinkrebse, Amphibien und Fische und bestimmten die einzelnen Arten. Natürlich wurden alle Tiere unversehrt wieder in die Freiheit entlassen. Dazu erklärte Schreder anhand eines frisch mit der Angel gefangenen Fisches die Anatomie der Salmoniden und wiest auf die hohe Wertigkeit regionaler Lebensmittel hin. „Es ist nicht selbstverständlich, dass eine Schule unser Angebot fest in ihren Jahresablauf einplant. Für uns ist es enorm wichtig, dass alle Teile der Bevölkerung mehr über unsere heimischen Arten wissen. Nur so können wir erwarten, dass der Respekt vor der Natur auch wieder wächst“, freut sich Schreder über das Interesse an nachhaltig außerschulischer Umweltbildung am Anne-Frank-Gymnasium.

 

SPD Erding will Mooswände

Die SPD Fraktion im Erdinger Stadtrat würde gerne im Stadtgebiet Erding Wände aus Moos zur Luftreinhaltung aufstellen. „Mooswände“,  sogenannte City Trees, könnten im Eingangsbereich der Innenstadt (etwa bei der Sparkasse, beim Schönen Turm oder in der Langen Zeile), aber auch in den Gewerbegebieten aufgestellt werden. Sie können mit Logos, innovativen Kommunikationstools ausgestattet werden, sind winterfest und wartungsarm, und brauchen nur drei Quadratmeter Fläche. Laut SPD könnte bis zu 240 Tonnen an Schadstoffen pro Jahr durch einen City Tree aufgenommen werden. Gerade im „Erdinger Moos“ böte es sich an, auch als moderne Stadtteilkunst, mit innovativen Mooswänden zum Klimaschutz und gleichzeitig zum Marketing beizutragen. CityTrees als Blickfänger und Erholungsoase erzielten hohes mediales Interesse, hätten eine sehr hohe Akzeptanz seitens der Besucher und Bewohner und sind eine gern genutzte Sitzmöglichkeit.

Das Grundprinzip dabei ist seit Jahren bekannt: Moose binden Feinstaub besonders gut, da sie keine Wurzeln wie andere Pflanzen haben, sondern ihre Nährstoffe aus der Luft holen. Und zu denen gehört Ammoniumnitrat, wie es im Feinstaub vorkommt. Landwirte setzen den Stoff wegen des erhaltenen Stickstoffs als Dünger ein. Der Vorteil der Mooswände gegenüber einer normalen Bepflanzung mit Bäumen ist ihre Größe. „Man müsste an der Stelle eines City Trees 275 echte Bäume pflanzen, die sowohl überirdisch Raum brauchen als auch unterirdisch für ihre Wurzeln“, sagt Hensel.

 

Kolpingfamilie Erding

Schmökerabend in der Buchhandlung Bucherding (18. September, 20 Uhr)

fm - Markus Betz, Inhaber des Buchladens, verlässt diesen um 20 Uhr und alle Anwesenden dürfen sich alleine in aller Ausführlichkeit alle Bücher zu Gemüte führen. Ist das Schmökern nach zwei Stunden beendet, wird Betz angerufen. Er kommt dann zum Zusperren und natürlich zum Kassieren, falls jemand etwas kaufen will. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

 

Smarte Spende an den Gemeindekindergarten

Jungunternehmer Alex de Witt von „Smart-Ambulanz“ hatte im September 2016 die Taufkirchener Bevölkerung dazu aufgerufen, ihre alten Mobiltelefone in dafür vorgesehene Spendenboxen zu werfen. Er versprach, den Erlös aus der Verwertung und dem Verkauf der Althandys ohne Abzüge dem Gemeindekindergarten zu spenden, in dem er selbst vor Jahren so gut untergebracht war. Der Erlös aus der ersten Spendencharge betrug 323 Euro, de Witt hat diesen großzügig auf 500 Euro aufgestockt und nun den Scheck übergeben. Doch es soll weiter gesammelt werden. Eine neue Spendenbox steht bei Eisen Liebl (Landshuter Straße), eine weitere befindet sich in den Räumen der Smart-Ambulanz, und auch die bereits seit September installierte Box am Rathaus-Infopoint kann weiterhin genutzt werden. Der nächste Spendenemfpänger soll der Verein für Therapeutisches Reiten sein, der dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist.

 

Deutsch-Portugiesischer Musiksommer der Orchester Akademie Dorfen

Vom 26. August bis 4. September gibt es in Dorfen eine musikalische und interkulturelle Begegnung der besonderen Art. Nachdem im September 2016 das Jugendorchester der OAD mit 13 Kindern und Jugendlichen zwischen 11 und 20 Jahren in Portugal bei Porto unterwegs war und dort elf Tage lang musiziert, geprobt und gemeinsame mit portugiesischen Jugendlichen Konzertauftritte absolviert hatte, werden diesen Sommer 20 Portugiesen den Dorfenern einen Gegenbesuch abstatten. Neun Tage lang werden sie unter professioneller Leitung mehrerer Dozenten gemeinsam proben, musizieren und ein Programm bis zur Konzertreife einstudieren. Konzerte werden unter anderem in der evangelischen Kirche Vilsbiburg (2. September, 18 Uhr) und in der Pfarrkirche Maria Dorfen (3. September, 17 Uhr) stattfinden. Werke von Albinoni, Elgar, Gluck und Aguiar werden zu Aufführung gelangen. Einen besonderen Leckerbissen hören Konzertbesucher im Abschlusskonzert am 3.9.: Kirchenmusiker Ernst Bartmann hat eigens das Stück „Veni Creator“ komponiert, das die jungen Musiker präsentieren dürfen.

Möglich wurde dieses Projekt unter der Leitung der Dorfener Musikerinnen Marjorie Danzer und Roswitha Böhm. Enorm viel Planung und Organisation waren dafür im Vorfeld notwendig. Die OAD wurde im Jahr 2001 unter der Leitung von Danzer gegründet und freut sich immer über junge Musiker. Interessierte Streicher (Violinen, Bratschen, Cello, Kontrabässe) können sich unter mdanzer@web.de melden.

 

Spenden der Kolpingfamilie angekommen

Gleich zwei Hilfsorganisationen dürfen sich über eine Spende der Kolpingfamilie Erding freuen, die aus dem Erlös der Bewirtung mit Kaffee und Kuchen anlässlich der jährlichen Maiandacht bei der Gärtnerei Hagl hervorgingen: Die Seniorenhilfe „Lichtblick“ erhielt 300 Euro und die „Elterninitiative krebskranke Kinder München e.V“ 350 Euro.

                 

5. Erdinger Jagafest (15. August Bauernhausmuseum Erding)

Der Kreisjagdverband Erding lädt an Maria Himmelfahrt (Dienstag, 15. August) ab 16 Uhr ins Bauernhausmuseum zum 5. Jagafest ein. Geboten wird Wildschwein in allen Variationen, vom Grill, als Braten, Burger, Wurst oder vom Dönerspieß. Jäger, Fischer und alle anderen Naturbegeisterten sind eingeladen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit mit dem Kreisjagdverband in ungezwungenem Rahmen über die Jagd, das Wild und die Natur zu sprechen. Musikalische umrahmt wird Fest durch die Jagdhornbläser des KJV Erding, das Umweltmobil informiert die Kinder und ein Informationsstand der Wildland Stiftung Bayern die Eltern über die Themen Natur-Vielfalt-Isental.

 

Japanische Schüler am Dorfener Gymnasium

Im Frühjahr 2014 war eine Delegation japanischer Bürgermeister in Dorfen zu Besuch. Aus einer

Einladung Bürgermeister Grundners, ihnen das Rathaus zu zeigen, ergab sich ein Besuch einer Delegation

der Präfektur Chiba, aus der sich das Interesse an einer Städtepartnerschaft zwischen Dorfen und Shisui äußerte. Die Größe und Lage der Stadt Shisui im Bezug zu Tokio ist ungefähr vergleichbar mit Dorfen und seiner Lage zu München. Um den Interessensbekundungen Taten folgen zu lassen, trafen sich Anfang des Jahres Vertreter des japanischen Schulamtes und Lehrer mit Schulleiterin Andrea Hafner und Lehrkräften

vom Gymnasium in Dorfen sowie Bürgermeister Grundner, um einen einwöchigen Besuch japanischer

Schüler in Dorfen zu planen. Bei einem Empfang der Gäste im Sparkassensaal begrüßte Bürgermeister

Grundner sechs Buben und vier Mädel mit ihren Lehrern. Die in München lebende japanische Schriftstellerin Masumi Boettcher-Muraki dolmetschte zum leichteren Verständnis. Die Kinder waren jeweils zu zweit bei fünf Schülern und ihren Familien zu Gast und verständigten sich auf Englisch. Die Woche war dicht geplant mit Ausflügen zum Chiemsee, Schloss Amerang, Wasserburg, Neuschwanstein und München. Damit die Gäste auch von Dorfen einen bleibenden Eindruck erhalten, begab sich Bürgermeister Grundner mit ihnen auf eine kleine Innenstadtführung.

 

Sommerfest der Flüchtlingshilfe Erding e.V.

Das nahezu 2-jährige Bestehen der Flüchtlingshilfe Erding e.V. nahm der Vorstand zum Anlass, alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu einem Sommerfest einzuladen. Bei herrlichstem Sonnenschein wurde bis in den Abend hinein mit Kaffee und Kuchen sowie zum späteren Nachmittag mit Grillgut im Kulturhaus Erding „Sonic“ mit knapp 50 Personen gefeiert. Den Mitgliedern des Vorstandes war dies ein großes Anliegen einfach „Danke“ zu sagen für so viel und anhaltendes Engagement. Der Kreis der Helfer ist bunt gemischt; neben Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Erding helfen viele Dolmetscher – im Landkreis lebende Flüchtlinge; diese sind dem Verein Goldes wert, da sie im Erstkontakt mit den Gästen hervorragend übersetzen und begleiten können. Alle Ehrenamtlichen unterstützen den Verein in vielen Dingen: Spendenannahme (jeden Samstag von 11 bis 13 Uhr neben dem Haupteingang des Fliegerhorstes), Sortierung von Kleider- und Sachspenden, Lagerung und Logistik, Unterstützung der AGA im Kleiderladen. Ein großer Zeitaufwand liegt in der Arbeit im Warteraum Erding. Hier werden ankommende Flüchtlinge aus Italien und Griechenland von der Flüchtlingshilfe Erding e.V. neben dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und dem BRK willkommen geheißen. Der Verein organisiert die Kleider- und Hygieneausgabe, sowie Getränkestation und die Spielecken.

 

Drei Künstler im „Alten Gefängnis“ Freising (Kunstausstellung 14. bis 17. September)

 

Im historischen Ambiente des „Alten Gefängnisses“ in Freising stellen die Moosburger Künstlerinnen Christine Riedl, Elisabeth Kaulich sowie der Langenpreisinger Künstler Richard Furch nach 3 Jahren wieder gemeinsam Aquarelle und Acrylbilder aus, Richard Furch zudem Holzskulpturen. Christine Riedl präsentiert sich mit einer breiten Palette an Aquarellen und Acrylbildern: Portraits, Akte und Real-Expressionismus in Acryl sowie eindrucksvolle abstrakte Bilder. Elisabeth Kaulich widmet sich hauptsächlich der Aquarellmalerei. Mit leichter Hand bringt sie Blumen, Landschaften und Städtemotive aufs Papier. Themen, die sie auf Ausflügen und Reisen aufnimmt und skizziert, setzt sie dann später in Bilder um. Richard Furch, ein vielseitiger und experimentierfreudiger Künstler, widmet sich neben der Malerei und dem Zeichnen auch dem Linoldruck und der Holzbildhauerei. Seine Experimente bei der Aquarellmalerei, wie Aquarell auf Leinwand oder Auswaschen von halbtrockenen Aquarellen, führen zu interessanten Ergebnissen. Seit einiger Zeit beschäftigt er sich wieder mit der Holzbildhauerei. Das Arbeiten mit Kettensäge, Stemm- und Schnitzeisen machen ihm Spaß und führt zu beachtlichen Ergebnissen.

(Altes Gefängnis Freising, Oberer Dombergweg 16, 14.-17. September, Do/Fr 14-19 Uhr, Sa/So 10-19 Uhr)

 

Indianer- und Trapper Festival (Hausler-Hof 10. bis 13. August)

Seit dem Jahr 2010 veranstaltet der Verein Southernstars e.V. zusammen mit den Betreibern des Hausler-Hofs in Hallbergmoos jeweils im August das große Indianer- und Trapper Festival (ITF). Es zählt mittlerweile zu einem der größten Festivals in dieser Art in Europa und wird jährlich von vielen Tausend Gästen aus der ganzen Welt besucht. Das bunte Treiben erstreckt sich auf über 60.000 Quadratmeter mit vielen kleinen und großen Attraktionen. Rund 300 authentische Teilnehmer erzählen eine lebendige Geschichte und lassen die moderne Zeit für einen Moment vergessen.

Besucher können in die Vergangenheit der Besiedelung Amerikas und Kanadas sowie die Kultur der Indianer abtauchen und neben einem traditionellen Powwow, vielen tollen Greifvögeln, Bogenschießen, indianischem Dressur- und Westernreiten, Kanufahren, authentischen Händlern, Linedance, Cancan sowie viele musikalische Highlights aus der Country-Music erleben.

Zur Lebensart der Ureinwohner Nordamerikas werden Kindern und Jugendlichen wie auch den anderen Besuchern die Gebräuche, Pflanzen- und Tierkunde sowie Bekleidungen näher gebracht. Alle Gewinne aus dem dreitägigen Festival fließen in einen Spendentopf, der drei Projekte unterstützt.

Weitere Infos: www.itf-munich.com

 

 

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