Das Kreuz mit der Wahl:

14. Oktober Landtags- und Bezirkstagswahl

 

 

Am 14. Oktober haben wir zwei Mal die Wahl: 180 Sitzplätze im Bayerischen Landtag sowie 61 Sitzplätze des Bezirkstags sind zu füllen.

 

Landtag

Im Landtag sitzen bisher die CSU mit 101 Abgeordneten, die SPD (42), Freie Wähler (19) und das Bündnis 90/Die Grünen (18).

91 Abgeordnete werden mit der Erststimme im Stimmkreis gewählt. Wer die meisten Erststimmen erhält bekommt, sofern seine Partei oder Gruppierung landesweit mindestens 5 Prozent aller gültigen Stimmen erreicht, seinen Sitz im Landtag. Die übrigen 89 Abgeordneten werden mit der Zweitstimme (weißer, großer Stimmzettel) werden auf Wahlkreislisten gewählt. Hier macht der Wähler bei einem Bewerber, den er wählen will, ein Kreuz. Macht er stattdessen sein Kreuz vor einer Partei oder Wählergruppe, so wird diese Stimme der betreffenden Partei bei der Sitzverteilung zugerechnet. Die Reihenfolge innerhalb dieser Liste wird dadurch nicht beeinflusst. Im Prinzip ist die Bayerische Landtagswahl eine Verhältniswahl, die Sitze der Wahlvorschläge in den Wahlkreisen werden nach dem Verhältnis der dort abgegebenen Gesamtstimmen (Erst- und Zweitstimmen) berechnet. Hierzu wird seit 1994 das Proporzverfahren (Niemeyer) angewendet.

Bezirkstag

Im Bezirkstag Oberbayern (er kümmert sich mit viel Geld speziell um die Bereiche Gesundheitswesen, Sozialwesen, Kultur- und Heimatpflege, Schulwesen sowie Schutz von Natur und Gewässer) sind aktuell vertreten die CSU mit 30 Bezirksräten, SPD (13), Bündnis 90/Die Grünen (8), Freie Wähler (6), Bayernpartei (3), FDP (3), ÖDP (2), Piratenpartei (1) sowie ein Parteiloser.
Die Wahl des Bezirkstags verläuft nach den gleichen Grundsätzen wie die Landtagswahl. Im Bezirkstag sitzt man für eine Amtsperiode von fünf Jahren, im Gegensatz zur Landtagswahl gibt es jedoch keine Fünf-Prozent-Klausel – das bedeutet mehr Chancen für kleinere Gruppierungen!
Mit der ersten Stimme auf dem blauen Stimmzettel wird auch beim Bezirkstag für den jeweiligen Stimmkreis ein Direktkandidat gewählt, die relative Mehrheit ist hierbei ausreichend. Auf dem Stimmzettel für die zweite Stimme gibt jede Partei oder Wählergruppe eine Liste ihrer Kandidaten an. Der Wähler hat die Möglichkeit, für einen bestimmten Kandidaten oder pauschal für eine Partei oder Wählergruppe zu stimmen. Oberbayern ist in 31 Stimmkreise eingeteilt, ebenso wie bei der Landtagswahl. 31 Bewerber kommen daher über ein Direktmandat in den Bezirkstag, 30 erhalten ihren Wählerauftrag über die Liste der jeweiligen Partei. Aktuell gehören dem Bezirkstag von Oberbayern durch Überhang- und Ausgleichsmandaten 67 ehrenamtliche Bezirksräte an.

Wer kandidiert für den Landkreis Erding?
Wir haben von allen Parteien im Landkreis die Kandidaten gefragt, warum wir sie wählen sollen.

Geantwortet haben nur die ÖDP und die SPD:

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