Stephan Treffler (52) will für die ÖDP als Direktkandidat in den Landtag.
Der Konrektor an der Mittelschule Erding ist seit 30 Jahren ÖDP Mitglied,
stellvertretender Landesvorsitzender und Kreisvorsitzender, sitzt für die
Partei im Stadt- und Kreisrat Erding und wohnt mit seiner Familie in Erding.

 

 

 

„Die Menschen merken es deutlicher denn je: Es muss sich etwas ändern. Wir erleben das größte Artensterben
seit den Dinosauriern, der Klimawandel führt inzwischen auch bei uns zu Flutkatastrophen und Missernten, in anderen Gegenden der Welt schlägt er schon seit Jahren zu. Der Verkehr platzt aus allen Nähten. Trotz all des
wirtschaftlichen Wachstums geht es den Menschen nicht wirklich besser: Die Armen bleiben arm, diejenigen mit einem Job arbeiten sich krank, dort wo es boomt, sind Wohnraum und Lebenshaltung kaum mehr zu bezahlen – wo nicht, wandern die Leute ab. Die Menschen suchen nach Lösungen und die Politik bietet ihnen: Ausbau der Straßen, Umstellung des Verkehrs auf Elektromobilität, Entschädigungen bei Flutschäden, gigantomanischen Hochwasserschutz, eine Flucht in die Digitalisierung und zu guter Letzt das Versprechen auf noch mehr Wachstum. Doch wir zeigen auf, dass all‘ diese Lösungen zum einen die echten Probleme der Entmenschlichung, der Armut, der unzähligen Burnout-Diagnosen nicht lösen und zum anderen nichts sind als Geschäftsmodelle der Wirtschaft. Und hier sind wir beim Kern allen Übels: Weil die Politik am finanziellen Tropf der Wirtschaft hängt, kommen echte Lösungen einfach nicht in Frage. Die ÖDP nimmt keine Firmenspenden, sie ist unabhängig und damit eine echte, eine gute Alternative zu den etablierten Parteien.“
Konkret nachgefragt zu seiner künftigen Landtagsarbeit, die Stephan Treffler ab dem 14. Oktober leisten
möchte, bezieht er so Stellung: „Sobald unser Volksbegehren ‚Rettet die Bienen‘, das den Artenschutz
generell ins Auge fasst und auf das Bayerische Naturschutzgesetz abzielt, umgesetzt ist, werden wir die Gesetze der Wasserwirtschaft anpacken. Hier geht es um Nährstoff-Einträge, Flutung von Moorlandschaften, Drainage und Abstandsflächen. Wir werden dafür sorgen, dass entsprechend der Bayerischen Verfassung die Wirtschaft wieder dem Gemeinwohl dient. Wir werden deutlich machen, dass die Versorgung der Schulen mit digitalen Geräten nicht zu einer besseren Bildung führt, sondern dass es dazu vor allem Lehrkräfte und Vorbilder braucht. Und es wird kein Tag vergehen, an dem wir nicht den anderen Parteien vor Augen führen, wie sehr sie inzwischen abhängig geworden sind von den milden Gaben der Wirtschaft und wie sehr sie ihre Politik danach ausrichten.

 

 

 

Rainer Forster (42) kandidiert als Direktkandidat der ÖDP für den Bezirkstag. Er ist Bundesgeschäftsführer eines  Landwirtschaftsverbandes, Kreisrat im Landkreis Erding, Bezirksvorsitzender der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und Referent für die Gemeinwohl-Ökonomie. Mit seiner fünfköpfigen Familie wohnter in Kirchberg bei Wartenberg.
 

 

„Unser Verbrauchsniveau ist nicht universalisierbar. Würden alle so leben wie wir in Europa, bräuchten wir drei
Planeten. Unsere Art zu leben und zu wirtschaften geht auf Kosten der Armen und der zukünftigen Generation. Dass wir die ökologischen Grenzen des Planeten überstrapazieren ist daher auch ein fundamentales Gerechtigkeitsproblem. Gerecht kann nur eine Entwicklung sein, die die Lebensmöglichkeiten
unserer Mitmenschen und der Nachwelt nicht beschneidet. Und das heißt für mich: schnellstmöglich
auf den Weg einer Ökonomie des Genug einzuschwenken.“ Der Bezirk Oberbayern ist zuständig für Spezialkliniken, Fach- und Sonderschulen, Fachberatungen, Freilichtmuseen sowie Kultur- und Bildungszentren. Dazu gehören psychiatrische und neurologische Fachkliniken sowie das oberbayerische
Schulzentrum mit Berufsbildungswerk für hör- und sprachbehinderte Kinder und Jugendliche. Der Erhalt
des Kulturraumes Oberbayern umfasst die Gestaltung von gesellschaftlicher wie wirtschaftlicher
Gemeinwohlentwicklung in ihrer ganzen Bandbreite vom Tourismus bis hin zu Hightech. „Wir von der
ÖDP sehen es als unser vorrangiges politisches Ziel, die Würde des Menschen bis zum Tod zu wahren und
unseren Nachkommen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Das Gemeinwohl und der Umweltschutz
bestimmen unser Handeln in der Bezirkspolitik seit 1990. Transparent, ökologisch und sozial – so gestaltet
die ÖDP mit Ihrer Stimme den Bezirkstag. Aktuell mit zwei Sitzen - eine Fünf-Prozent-Hürde gibt es nicht.
Eine Stimme für mich und die ÖDP ist keinesfalls verloren.“

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