Gertrud Eichinger (52) ist die Landtagskandidatin der SPD. Sie ist 3. Bürgermeisterin in Finsing, zudem weitere stellvertretende Landrätin. Die selbständige Kommunikations-Designerin (Dipl.-Des. FH) agiert darüber hinaus als stellvertretende Vorsitzende im Gewerbeverband Finsing, in der Carsharing-Union e.V. Finsing, im Freundeskreis Flüchtlinge Finsing sowie im Lektoren-und Kommunionhelferdienst in der Pfarrei St. Georg. Eichinger lebt mit ihrer Familie in Finsing.
 

„Der Landkreis Erding ist ein starker Landkreis im Speckgürtel von München. Mit einer extrem geringen
Arbeitslosigkeit und einer sympathischen Mischung aus Nähe zur Landeshauptstadt und vereinsgeprägtem
Landleben ist er ein begehrtes Ziel für Familien. Doch die Boomregion hat eben auch ihre Schattenseiten:
Wohnraum ist knapp und teuer, die Kommunen müssen viel in notwenige Infrastruktur investieren,
Straßen und Schienen bewältigen kaum mehr den Verkehr.“ Eichingers Schwerpunkte sind bezahlbares
Wohnen in einer lebenswerten Umgebung, eine sozial gestaltete Digitalisierung sowie „Keine 3. Startbahn!“
Gerade Senioren seien oft mit der schwierigen Wohnsituation konfrontiert. Es wurden und werden nicht
genügend bezahlbare und auch zu wenig öffentlich geförderte Wohnungen gebaut. „Die SPD schlägt zum
altersgerechten Wohnen das Programm ‚Aufzug statt Auszug‘ vor.“ Es geht Eichinger darum, ein Alter in Würde zu ermöglichen, so wie es sich jeder wünscht. „Jedes Alter zählt! Wir brauchen gute Pflegeangebote,
Hilfen für pflegende Angehörige, passgenaue Wohnformen, ein ausreichendes finanzielles Auskommen,
aber auch bessere Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung in Gesellschaft und Politik.“ Deshalb hat
die sozialpolitische Sprecherin der SPD im Landtag, Doris Rauscher, ein Seniorenmitwirkungsgesetz in den
Bayerischen Landtag eingebracht. „Wir, die Kreistags.SPD Erding, wollen eine Landkreis-Seniorenvertretung
in Erding, ein entsprechender Antrag liegt auf dem Tisch.“

 

Ulla Dieckmann (56) will für die SPD in den Bezirkstag. Sie ist zweite Bürgermeisterin der Gemeinde Wörth und SPD-Fraktionsvorsitzende im Erdinger Kreistag. Sie ist Ansprechpartnerin und Koordinatorin des Hörlkofener Helferkreises, Organisatorin des gemeindlichen Ferienprogramms, 2. Vorsitzende der Brücke
e.V., Fördervereinsvorsitzende des Korbinian-Aigner Gymnasiums, Vorstandsmitglied des Fördervereins
des Fendsbacher Hofs. Ihre langjährige Erfahrung als Elternvertreterin an Grund-, Mittelschule und Gymnasium
bringt sie als stellvertretende Vorsitzende der AfB (Arbeitsgemeinschaft für Bildung) in Bayern ein. Sie
kandidiert zum zweiten Mal für den Bezirkstag und wohnt mit ihrer Familie in Hörlkofen.

 

Dieckmann unterstützt für den Landkreis die Idee eines „Gemeindeschwesterkonzepts“, das von Rita Gabler vom Erdinger Palliativteam erarbeitet wurde. Diese  Gemeindeschwestern oder -pfleger sind kompetente Ansprechpartner für die Menschen vor Ort. „Wir brauchen aber auch mehr Kurzzeitpflegeplätze, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, lange Wartezeiten zu vermeiden und die pflegenden Angehörigen zu entlasten.“ Die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit psychischen, geistigen oder physischen Beeinträchtigungen ist für die studierte Sozialpädagogin ein Herzensanliegen. „Die Inklusion, die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen, ist ein Menschenrecht und wird in Bayern in viel zu kleinen Schritten umgesetzt. Beispielhaft ist ein fehlendes Konzept in der Bildung, das die bestmögliche
Förderung mit multiprofessionellen Teams mit Heilpädagogen, Förderschulpädagogen oder Ergotherapeuten
in allen Schulen bedeutet. „Für unsere Gesellschaft ist das Miteinander von Menschen mit ihren verschiedenen Fähigkeiten und Beeinträchtigungen ein Gewinn. Das muss uns was wert sein!“
Sie will sich ab dem 14. Oktoberals gewählte Bezirksrätin auch besonders für die Jugendarbeit stark
machen. Die langjährige Jugendreferentin meint hierzu:„ Die Arbeit des Bezirksjugendrings braucht
gute Rahmenbedingungen. Suchtprävention, Integration, politische Bildung, Jugendbeteiligung in den
Kommunen und in der Gesellschaft sind wichtig für unseren Zusammenhalt und unsere Demokratie.“ Auch
in ihrer Gemeinde Wörth wird es in Zukunft jährliche Jugendversammlungen geben.

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